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Neue Perspektiven im BiZ – Fotoausstellung „Arbeitswelten“

Seit vergangenem Donnerstag, 2. Oktober 2025, können interessierte Besucherinnen und Besucher im BiZ nicht nur nach (neuen) Perspektiven in der Ausbildungs-, Studien- und Berufswelt recherchieren, sondern sich auch von einigen Fotografien aus der Berufswelt inspirieren lassen. Denn der Fotoclub Bad Godesberg zeigt noch bis zum 31. März 2026 an verschiedenen (Stell-)Wänden seine Ausstellung „Arbeitswelten“ bei uns. Insgesamt acht Fotografinnen und Fotografen haben dafür Eindrücke aus der täglichen Arbeit unterschiedlichster Berufe gesammelt. Insgesamt 40 Fotos aus Tätigkeitsfeldern wie der Maskenbildnerei und der Malerei, der Fahrradwerkstatt, der Korbflechterei, dem Operationssaal oder der Groß- und Restaurantküche liefern einen wenig inszenierten, aber fotografisch hoch qualitativen Eindruck einzelner Arbeitsschritte der jeweiligen Berufe.

Die Fotoserien sind zum einen eine passende Dekoration des BiZ, zum anderen zeigen sie, dass das, was für die eine Alltag sein mag, für Außenstehende und durch eine Kameralinse eine spannende Perspektive ergeben kann.

Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des BiZ (Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 8 bis 12:15 Uhr sowie Donnerstag von 14 bis 17 Uhr) angeschaut werden.

BiZ im neuen Look

Das Berufsinformationszentrum (BiZ) Bonn hat sich im letzten Jahr sehr verändert. Die altbekannten Internet-PCs gehören nun der Vergangenheit an und wurden durch moderne iPads ersetzt. Auf den iPads kann man wie gewohnt Berufsauswahltests machen, Berufe recherchieren oder nach Studienplätzen, Ausbildungsstellen und Jobs suchen.

Zum Schreiben von Bewerbungen bleiben, wie gewohnt, die Bewerbungs-PCs mit Scanner und Drucker an Ort und Stelle.

Die feststehenden Arbeitsplätze mit den Internet-PCs wurden durch Tische und Stühle ersetzt, die frei angeordnet werden können. Unsere Regale sind an die Wand gerückt worden, damit mehr Platz für Veranstaltungen zur Verfügung steht.

In unserem VR-Bereich findet man bunte Drehstühle. Diese sind für die Nutzung der VR-Brillen gedacht. Denn um ein optimales 360° Grad-Erlebnis für das Anschauen der verschiedenen Berufe gewähren zu können, sollte man sich unfallfrei um sich selbst drehen können.

Und auch für das Auge gibt es Neuigkeiten: unsere Säulen erstrahlen nun in fünf verschiedenen Farben.

Lara erzählt: Das duale Studium bei der Bundesagentur für Arbeit, Teil III

Hi an alle Lesenden,

hier ist wieder Lara, eure Studentin bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) – mit dem dritten und letzten Teil meiner Story!

Die Module, die im Studium behandelt werden sind sehr vielseitig. Im ersten Trimester gings vor allem erstmal um die Basics, also BWL, VWL, Statistik, Recht und Psychologie.

In den nächsten Trimestern kommt aber auch viel beraterisches dazu. Ihr lernt Methoden, um Kundinnengespräche zu führen und sozialrechtliche Regelungen, z.B. für das Arbeitslosengeld oder Bürgergeld. Das klingt aber viel dramatischer, als es letztendlich ist, denn zusätzlich zu den Vorlesungen haben wir auch Seminare in kleineren Gruppen, fast wie Klassen. Die Gruppen sind nach Studiengängen und Internen Services eingeteilt.

Also sind in meiner Gruppe alle aus dem Internen Service Köln, die meinen Studiengang gewählt haben. Dazu kommen dann noch die Leute aus den anderen Internen Services, wie Kassel, Heilbronn, etc. Insgesamt sind in jeder Gruppe ca. 25-30 Personen.

In den Seminaren werden dann die Vorlesungsinhalte nochmal anhand von Aufgaben vertieft und ihr könnt Nachfragen stellen oder euch austauschen. Das ist ein wirklich großer Vorteil, da man das Gelernte direkt praktisch anwendet und es sich somit besser merken kann.

Die Seminare und Vorlesungen gehen immer jeweils 90 Minuten, also quasi wie eine Doppelstunde in der Schule, und dazwischen gibt es 15 Minuten Pause. Von 13 bis 14 Uhr ist dann Mittagspause, in der man auch etwas Warmes in der Mensa essen kann.

Die Mensa bietet aber auch noch mehr an. Es gibt beispielsweise belegte Brötchen, Kuchen, Kaffee, Softdrinks und natürlich Wasser.

In der ersten Praxisphase lernt ihr dann alle Abteilungen der BA kennen. Und da gibt’s viel mehr, als ihr zuerst vermuten würdet. Die Arbeitsvermittlung und Berufsberatung sagen euch wahrscheinlich etwas, aber es gibt z.B. auch eine Abteilung für Rehabilitand*innen und Menschen mit Behinderung. Oder einen Arbeitgeberservice, der mit Arbeitgeber*innen aus der Umgebung zusammenarbeitet.

Es gibt auch Abteilungen, die fast gar keinen Kundkontakt haben, wie z.B. der Operative Service, der unter anderem die Anträge auf Arbeitslosengeld bearbeitet und die Leistungen dann gewährt oder möglicherweise fehlende Unterlagen anfordert.

Selbstverständlich habe ich auch im Jobcenter hospitiert, wo es neben der Arbeitsvermittlung auch nochmal viele verschiedene Abteilungen gibt, wie beispielsweise das Fallmanagement, für Personen, die aus  verschiedenen Gründen schwieriger zu vermitteln sind.

Ihr seht also, bei der BA ist für jede*n was dabei!

Ich gebe zu: Das Studium ist nicht immer leicht, vor allem während der Klausurenphasen, aber es macht immer unfassbar viel Spaß und es gibt viele coole Aktivitäten außerhalb des Hochschulalltags, die man in Mannheim unternehmen kann. Das Sommertrimester 2024 war z.B. einer der besten Sommer, die ich je hatte und dass, obwohl ich da Vorlesungen hatte und an meinem Geburtstag sogar eine Klausur geschrieben habe.

Ich weiß noch genau, wie ein Studierender beim   Begrüßungs-Frühstück 2023 meinte, dass man immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge an das Ende des Studiums denken würde und ich mir dachte: „Der hat sie doch nicht mehr alle, ich bin froh, wenn ich endlich wieder Zuhause sein kann und fertig mit dem Studium bin.“. Aber er hatte recht.

Natürlich bin ich froh, wenn ich meinen Bachelor in der Tasche habe und in der Agentur bzw. im Jobcenter arbeiten kann. Aber ich bin auch wirklich traurig, diese schöne Zeit in Mannheim dann hinter mir lassen zu müssen.

Ich würde mich jedes Mal wieder für dieses Studium entscheiden, weil ich in den zwei Jahren wirklich über mich hinausgewachsen bin und so viele neue Dinge und Menschen kennengelernt habe, die mich für immer prägen und begleiten werden.

Wenn du mehr über die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten bei der BA wissen möchtest, komm doch am 4. September von 15 bis 18 Uhr ins BiZ (Villemombler Str. 101, Bonn) und informiere dich über deine Möglichkeiten.

Siehe auch Entdeckungstour BA

Lara erzählt: Das duale Studium bei der Bundesagentur für Arbeit, Teil II

Hi an alle Lesenden,

hier ist wieder Lara, eure Studentin bei der Bundesagentur für Arbeit!

Das Studium an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA) ist in Trimester geteilt. Es sind also immer 4 Monate, in denen man in Mannheim ist und dann 4 Monate, in denen man in der jeweiligen Heimatagentur hospitiert. Das Studium beginnt mit der Studienphase. Also seid ihr die ersten 4 Monate erstmal in Mannheim, von September bis Ende Dezember. Danach startet ihr im Januar ins erste Praktikumstrimester, bis Ende April und seid dann von Mai bis Ende August wieder in Mannheim. So wechselt sich das immer ab.

Insgesamt geht das Studium 3 Jahre, also 9 Trimester, von denen man 5 in Mannheim und 4 in der Heimatagentur absolviert. Wenn ihr das Studium beendet habt, werdet ihr von der BA übernommen. Das ist im Arbeitsvertrag, den ihr vor Beginn des Studiums unterschreibt, festgehalten.

Da das Studium ja immer jährlich beginnt, sind die Jahrgänge versetzt in Mannheim und es gibt viele, die ihre Wohnungen untervermieten. Somit kann man sich die Unterkunft „teilen“ und muss in den 4 Monaten Praxisphase keine Miete zahlen. Die Bundesagentur für Arbeit steuert aber auch eine Trennungspauschale zum Gehalt bei, mit der man Teile der Miete abdecken kann.

Unser Bruttogehalt beträgt aktuell 1.820€. Dazu kommt die Trennungspauschale mit 450€ und, wenn man dies beantragt, ein Zuschuss zum Deutschlandticket in Höhe von 23,28€. Das rechnet sich zu einem Bruttoentgelt von insgesamt 2.293,28€ zusammen. Werden alle Steuern abgezogen, bleiben netto ca. 1.600€ (+/- 30€, je nach Krankenversicherung, Alter und ob man Kirchensteuer zahlt) übrig. Bald gibt es sogar wieder eine Gehaltserhöhung und somit noch etwas mehr Gehalt. Es bleibt also auf jeden Fall genug Geld im Monat, um alle Fixkosten zu decken, Spaß zu haben und sogar etwas zu sparen.

Ich bin ganz ehrlich mit euch: Ich hatte vor Studienbeginn eine riesige Angst davor, nach Mannheim zu ziehen, weil ich niemanden kannte und mir die Stadt so weit weg vorkam.

Im August 2023 hatten wir dann aber vom Internen Service Köln, zu dem die Agenturen Köln, Bonn und Bergisch Gladbach gehören, ein Kennenlernfrühstück mit allen Studierenden aus den Agenturen. Organisiert wurde das von den Studierenden, die 2021 angefangen haben und mit uns im September in Mannheim sein würden. Die konnten uns dann unsere ganzen Fragen beantworten und wir konnten uns alle untereinander kennenlernen.

Dieses Jahr werde ich für die Studierenden, die im September 2025 anfangen, das Frühstück mitorganisieren. Da wird einem erst klar, wie schnell die Zeit vergeht.

Und das tut sie wirklich! Die ersten 4 Monate in Mannheim waren so aufregend und es gab so viele tolle Momente und so unfassbar viele verschiedene Menschen, die aus allen Regionen Deutschlands kommen und die ich jetzt zu meinen besten Freund*innen zähle!

Ich habe Freund*innen aus Kassel, Wiesbaden und sogar Mosbach. Menschen, die ich so vermutlich nie kennengelernt hätte und die jetzt so einen großen Platz in meinem Leben haben.

Fortsetzung (dritter und letzter Teil) folgt …

Wenn du mehr über die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten bei der BA wissen möchtest, komm doch am 4. September von 15 bis 18 Uhr ins BiZ (Villemombler Str. 101, Bonn) und informiere dich über deine Möglichkeiten.

Siehe auch Entdeckungstour BA

Lara erzählt: Das duale Studium bei der Bundesagentur für Arbeit, Teil I

Hi an alle Lesenden 😊

Ich bin Lara und jetzt in meinem zweiten Studienjahr an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA). In diesem Blog-Beitrag möchte ich euch mal einen kleinen Einblick in den Studienalltag geben, denn ich kann mir vorstellen, dass viele von euch interessiert, wie das alles so abläuft.

Fangen wir mal ganz am Anfang an: Im Juli 2022 habe ich mich bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) für den Studiengang Beratung für Bildung, Beruf und Beschäftigung beworben. Bei der Bewerbung müsst ihr darauf achten, euch bei der Agentur für Arbeit zu bewerben, die für eure Region zuständig ist. Bei mir war das die Agentur für Arbeit in Bonn. Im September habe ich dann eine Einladung zum psychologischen Eignungstest erhalten, der Anfang Oktober 2022 stattfand. Bei dem Test ging es um verschiedene Kompetenzen, wie Rechnen, Leseverstehen sowie logisches und räumliches Denken. Im Anschluss fand ein Gespräch mit dem berufspsychologischen Service statt, in dem die Ergebnisse des Tests besprochen wurden und die Motivation hinter der Bewerbung thematisiert wurde.

Im November wurde ich dann zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen. Dort habe ich erstmal die Aufgabe bekommen, in 45 Minuten einen ca. 10-minütigen Vortrag über ein vorgegebenes Thema vorzubereiten. Danach gab es ein improvisiertes Rollenspiel, in dem eine Beratungssituation simuliert wurde. Natürlich konnte ich damals noch kein richtiges Gespräch führen, da ich mit dem Ablauf und den Inhalten eines solchen Gesprächs noch überhaupt nicht vertraut war. Es ging aber auch eher darum, wie man in bestimmten Situationen mit den Kund*innen umgeht und wie man auf deren Verhalten reagiert. Im Anschluss gab es dann noch das eigentliche Vorstellungsgespräch, wo verschiedene Fragen zu meiner Person gestellt wurden und auch mein bisheriges Wissen zur BA ein wenig abgefragt wurde. Daher empfiehlt es sich auf jeden Fall, vorher über die BA zu recherchieren und sich ein bisschen einzulesen. Die Fragen waren aber wirklich nicht anspruchsvoll; ich wurde beispielsweise gefragt, wie die BA sich finanziert. Ich habe die Frage sogar nur halbrichtig beantwortet und wurde dennoch am Ende angenommen. Ich meinte nämlich, sie finanziere sich über Steuergelder, was zwar teilweise richtig ist, sie wird aber hauptsächlich über die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung finanziert.

Stresst euch also nicht allzu sehr. Wenn ihr ruhig und entspannt in das Gespräch geht und offen und freundlich seid, ist das schon mehr als die halbe Miete!

Nach dem Bewerbungsprozess habe ich dann am selben Tag noch telefonisch die Zusage bekommen.

Studienstart ist immer der 01.09., in meinem Fall der 01.09.2023.

Die BA hat zwei eigene Hochschulen, eine in Mannheim und eine in Schwerin. Für uns aus NRW, geht’s an die HdBA in Mannheim. Also habe ich dann ab Mai 2023 angefangen, nach Wohnungen in Mannheim zu suchen, denn auch wenn die HdBA in Mannheim schöner ist (meiner bescheidenen Meinung nach), haben wir leider kein Wohnheim wie die Schweriner.

Ich finde aber, dass das gar kein Nachteil ist, denn ich lebe z.B. mitten in der Innenstadt, komme also gut zur Hochschule aber bin auch nach den Vorlesungen direkt im Geschehen. Für die Wohnungssuche gibt es verschiedene Möglichkeiten, um sich zu vernetzen. Speziell für die Studierenden der HdBA gibt es einen Instagram Account und eine Facebook Gruppe, über die man Wohnungen finden kann.

Fortsetzung folgt …

Wenn du mehr über die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten bei der BA wissen möchtest, komm doch am 4. September von 15 bis 18 Uhr ins BiZ (Villemombler Str. 101, Bonn) und informiere dich über deine Möglichkeiten.

Siehe auch Entdeckungstour BA