Förderangebote der Berufsberatung Bonn und Rhein-Sieg

„Ich habe keine Ausbildungsstelle gefunden.“
„Ich will oder muss meine Ausbildung abbrechen.“
„Meine Ausbildung fällt mir schwer – wie kann ich sie trotzdem schaffen?“

Wenn es mit der Ausbildungsstelle noch nicht geklappt hat, bietet die Berufsberatung Unterstützungsmöglichkeiten an, z.B. eine gezielte Vorbereitung auf den Beruf über eine „berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme“ (BvB) oder eine „Einstiegsqualifizierung“ (EQ). Für lernbeeinträchtigte und sozial benachteiligte junge Menschen kann im Rahmen einer „Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung (BaE)“ ein Ausbildungsabschluss ermöglicht werden. Für Jugendliche, die trotz intensiver Suche keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, kann das Instrument der „Assistierten Ausbildung“ (AsA) in Frage kommen. AsA hat mit intensiver Unterstützung und Begleitung von Anfang an den Übergang in eine betriebliche Berufsausbildung, deren erfolgreichen Abschluss und die nachhaltige Integration in den ersten Arbeitsmarkt als Ziel.

Auch bei Schwierigkeiten in der Ausbildung oder bei (drohendem) Abbruch kann die Berufsberatung Unterstützung anbieten, z.B. mit ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) – einem kostenlosen Förderunterricht. Für die Maßnahmen übernimmt die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter die Lehrgangskosten. Die Teilnehmer können unter bestimmten Voraussetzungen Leistungen zum Lebensunterhalt (Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
Auch bei Aufnahme einer betrieblichen Ausbildung kann in bestimmten Fällen BAB gezahlt werden.