Wege ins Ausland gibt es viele, es kann mit einem GAP-Year im Ausland beginnen, ein Auslandsemester im Studium sein, ein internationales Studium z.B. mit Doppelabschluss in 2 Ländern sein, dem kompletten Studium im Ausland oder dann einer Berufstätigkeit im Ausland.
Informieren dich auf unsere Hochschulmesse am Donnerstag, dem 08.01.2026 im Vortrag GAP-Year über Überbrückungsmöglichkeiten im Ausland, im Vortrag „Studieren in den Niederlanden“ über das Studium im Nachbarland, an dem Informationsstand der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung über weitere Möglichkeiten ins Ausland zu gehen und den Ständen der Hochschulen über deren internationale Angebote und Kooperationshochschulen im Ausland.
Das komplette Angebot gibt es hier:
https://berufsberatung-bonn.de/die-bonner-hochschulmesse/besucherinfos/
Bist du längerfristig gesundheitlich beeinträchtigt, z. B. aufgrund einer chronischen oder psychischen Erkrankung (Morbus Crohn, Multiple Sklerose, Depression, PTBS, Autismus-Spektrum-Störung o. ä.) oder einer (Schwer-)Behinderung? Dann gibt es verschiedene Stellen, die dich auf Ihrem Weg vor und während des Studiums begleiten.
Denn jeder Mensch hat ein Recht darauf, diskriminierungsfrei und chancengleich zu studieren. Das regeln die UN-Behindertenrechtskonvention, das Grundgesetz, das Hochschulrahmengesetz und die Landeshochschulgesetze.
Die erste Anlaufstelle bei Fragen und Problemen für Studierende und Studieninteressierte mit Handicap ist in den meisten Fällen der oder die Beauftragte der jeweiligen Hochschule. Ist keine Ansprechperson an der Hochschule vorhanden oder erreichbar, dann sollte der Weg in die Beratung des Studierendenwerks vor Ort führen. Beide Stellen können bei allen Fragen rund um ein Studium mit Beeinträchtigungen, z.B. einem Nachteilsausgleich bei der Zulassung, im Studium und in Prüfungen oder zu finanziellen Fragen, helfen. Aber auch Themen wie Wohnen, Mobilität oder Hilfsmittel können angesprochen werden.
Wichtig dabei ist jedoch, sich rechtzeitig um die nötige Unterstützung zu kümmern.
Weiterführende Links zum Thema:
In der Regel setzt sich der monatliche Betrag zum Lebensunterhalt aus mehreren Quellen zusammen, z.B. BAföG, Nebenjob und Kindergeld. Wichtig ist, schon vor dem Studium die persönliche Situation gemeinsam mit der Familie zu besprechen, und die Finanzierung individuell zu planen. Vorsicht: Spätere plötzlich auftretende finanzielle Engpässe können das Studium massiv belasten oder sogar zu einem vorzeitigen Abbruch führen.
Es gibt verschiedene mögliche Quellen, aus denen Studierende ihren Lebensunterhalt bestreiten, die wichtigsten haben wir hier mit nützlichen Links zu Ihrer Information aufgelistet:
Hilfreiche Internetseiten um sich rechtzeitig zu informieren sind:
www.studis-online.de -> Unterseite Geld und BAföG
https://www.studierendenwerk-bonn.de/finanzieren/
https://www.stipendienkompass.de/
Unser Tipp: Holen dir die Informationen aus erster Hand auf der Bonner Hochschulmesse am Donnerstag, dem 8. Januar 2026!
Wir bieten dir da auch eine Möglichkeit, zu testen, wie gut du über diese Thema schon informiert bist. Und du findest die passenden Ansprechpartner*innen an den Informationsständen von Arbeiterkind.de und dem Studierendenwerk Bonn zum Thema BAföG, Stipendien, Kredite und Jobben.
Du möchten an einer privaten Hochschule studieren: Über die Möglichkeit deine Studiengebühren zu finanzieren, informieren die anwesenden privaten Hochschulen gern.

Hi an alle Lesenden,
hier ist wieder Lara, eure Studentin bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) – mit dem dritten und letzten Teil meiner Story!
Die Module, die im Studium behandelt werden sind sehr vielseitig. Im ersten Trimester gings vor allem erstmal um die Basics, also BWL, VWL, Statistik, Recht und Psychologie.
In den nächsten Trimestern kommt aber auch viel beraterisches dazu. Ihr lernt Methoden, um Kundinnengespräche zu führen und sozialrechtliche Regelungen, z.B. für das Arbeitslosengeld oder Bürgergeld. Das klingt aber viel dramatischer, als es letztendlich ist, denn zusätzlich zu den Vorlesungen haben wir auch Seminare in kleineren Gruppen, fast wie Klassen. Die Gruppen sind nach Studiengängen und Internen Services eingeteilt.
Also sind in meiner Gruppe alle aus dem Internen Service Köln, die meinen Studiengang gewählt haben. Dazu kommen dann noch die Leute aus den anderen Internen Services, wie Kassel, Heilbronn, etc. Insgesamt sind in jeder Gruppe ca. 25-30 Personen.
In den Seminaren werden dann die Vorlesungsinhalte nochmal anhand von Aufgaben vertieft und ihr könnt Nachfragen stellen oder euch austauschen. Das ist ein wirklich großer Vorteil, da man das Gelernte direkt praktisch anwendet und es sich somit besser merken kann.
Die Seminare und Vorlesungen gehen immer jeweils 90 Minuten, also quasi wie eine Doppelstunde in der Schule, und dazwischen gibt es 15 Minuten Pause. Von 13 bis 14 Uhr ist dann Mittagspause, in der man auch etwas Warmes in der Mensa essen kann.
Die Mensa bietet aber auch noch mehr an. Es gibt beispielsweise belegte Brötchen, Kuchen, Kaffee, Softdrinks und natürlich Wasser.
In der ersten Praxisphase lernt ihr dann alle Abteilungen der BA kennen. Und da gibt’s viel mehr, als ihr zuerst vermuten würdet. Die Arbeitsvermittlung und Berufsberatung sagen euch wahrscheinlich etwas, aber es gibt z.B. auch eine Abteilung für Rehabilitand*innen und Menschen mit Behinderung. Oder einen Arbeitgeberservice, der mit Arbeitgeber*innen aus der Umgebung zusammenarbeitet.
Es gibt auch Abteilungen, die fast gar keinen Kundkontakt haben, wie z.B. der Operative Service, der unter anderem die Anträge auf Arbeitslosengeld bearbeitet und die Leistungen dann gewährt oder möglicherweise fehlende Unterlagen anfordert.
Selbstverständlich habe ich auch im Jobcenter hospitiert, wo es neben der Arbeitsvermittlung auch nochmal viele verschiedene Abteilungen gibt, wie beispielsweise das Fallmanagement, für Personen, die aus verschiedenen Gründen schwieriger zu vermitteln sind.
Ihr seht also, bei der BA ist für jede*n was dabei!
Ich gebe zu: Das Studium ist nicht immer leicht, vor allem während der Klausurenphasen, aber es macht immer unfassbar viel Spaß und es gibt viele coole Aktivitäten außerhalb des Hochschulalltags, die man in Mannheim unternehmen kann. Das Sommertrimester 2024 war z.B. einer der besten Sommer, die ich je hatte und dass, obwohl ich da Vorlesungen hatte und an meinem Geburtstag sogar eine Klausur geschrieben habe.
Ich weiß noch genau, wie ein Studierender beim Begrüßungs-Frühstück 2023 meinte, dass man immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge an das Ende des Studiums denken würde und ich mir dachte: „Der hat sie doch nicht mehr alle, ich bin froh, wenn ich endlich wieder Zuhause sein kann und fertig mit dem Studium bin.“. Aber er hatte recht.
Natürlich bin ich froh, wenn ich meinen Bachelor in der Tasche habe und in der Agentur bzw. im Jobcenter arbeiten kann. Aber ich bin auch wirklich traurig, diese schöne Zeit in Mannheim dann hinter mir lassen zu müssen.
Ich würde mich jedes Mal wieder für dieses Studium entscheiden, weil ich in den zwei Jahren wirklich über mich hinausgewachsen bin und so viele neue Dinge und Menschen kennengelernt habe, die mich für immer prägen und begleiten werden.
Wenn du mehr über die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten bei der BA wissen möchtest, komm doch am 4. September von 15 bis 18 Uhr ins BiZ (Villemombler Str. 101, Bonn) und informiere dich über deine Möglichkeiten.
Siehe auch Entdeckungstour BA

Hi an alle Lesenden,
hier ist wieder Lara, eure Studentin bei der Bundesagentur für Arbeit!
Das Studium an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA) ist in Trimester geteilt. Es sind also immer 4 Monate, in denen man in Mannheim ist und dann 4 Monate, in denen man in der jeweiligen Heimatagentur hospitiert. Das Studium beginnt mit der Studienphase. Also seid ihr die ersten 4 Monate erstmal in Mannheim, von September bis Ende Dezember. Danach startet ihr im Januar ins erste Praktikumstrimester, bis Ende April und seid dann von Mai bis Ende August wieder in Mannheim. So wechselt sich das immer ab.
Insgesamt geht das Studium 3 Jahre, also 9 Trimester, von denen man 5 in Mannheim und 4 in der Heimatagentur absolviert. Wenn ihr das Studium beendet habt, werdet ihr von der BA übernommen. Das ist im Arbeitsvertrag, den ihr vor Beginn des Studiums unterschreibt, festgehalten.
Da das Studium ja immer jährlich beginnt, sind die Jahrgänge versetzt in Mannheim und es gibt viele, die ihre Wohnungen untervermieten. Somit kann man sich die Unterkunft „teilen“ und muss in den 4 Monaten Praxisphase keine Miete zahlen. Die Bundesagentur für Arbeit steuert aber auch eine Trennungspauschale zum Gehalt bei, mit der man Teile der Miete abdecken kann.
Unser Bruttogehalt beträgt aktuell 1.820€. Dazu kommt die Trennungspauschale mit 450€ und, wenn man dies beantragt, ein Zuschuss zum Deutschlandticket in Höhe von 23,28€. Das rechnet sich zu einem Bruttoentgelt von insgesamt 2.293,28€ zusammen. Werden alle Steuern abgezogen, bleiben netto ca. 1.600€ (+/- 30€, je nach Krankenversicherung, Alter und ob man Kirchensteuer zahlt) übrig. Bald gibt es sogar wieder eine Gehaltserhöhung und somit noch etwas mehr Gehalt. Es bleibt also auf jeden Fall genug Geld im Monat, um alle Fixkosten zu decken, Spaß zu haben und sogar etwas zu sparen.
Ich bin ganz ehrlich mit euch: Ich hatte vor Studienbeginn eine riesige Angst davor, nach Mannheim zu ziehen, weil ich niemanden kannte und mir die Stadt so weit weg vorkam.
Im August 2023 hatten wir dann aber vom Internen Service Köln, zu dem die Agenturen Köln, Bonn und Bergisch Gladbach gehören, ein Kennenlernfrühstück mit allen Studierenden aus den Agenturen. Organisiert wurde das von den Studierenden, die 2021 angefangen haben und mit uns im September in Mannheim sein würden. Die konnten uns dann unsere ganzen Fragen beantworten und wir konnten uns alle untereinander kennenlernen.
Dieses Jahr werde ich für die Studierenden, die im September 2025 anfangen, das Frühstück mitorganisieren. Da wird einem erst klar, wie schnell die Zeit vergeht.
Und das tut sie wirklich! Die ersten 4 Monate in Mannheim waren so aufregend und es gab so viele tolle Momente und so unfassbar viele verschiedene Menschen, die aus allen Regionen Deutschlands kommen und die ich jetzt zu meinen besten Freund*innen zähle!
Ich habe Freund*innen aus Kassel, Wiesbaden und sogar Mosbach. Menschen, die ich so vermutlich nie kennengelernt hätte und die jetzt so einen großen Platz in meinem Leben haben.
Fortsetzung (dritter und letzter Teil) folgt …
Wenn du mehr über die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten bei der BA wissen möchtest, komm doch am 4. September von 15 bis 18 Uhr ins BiZ (Villemombler Str. 101, Bonn) und informiere dich über deine Möglichkeiten.
Siehe auch Entdeckungstour BA