Jetzt Zukunft planen, statt Kopf in den Sand stecken!

Jetzt Zukunft planen, statt Kopf in den Sand stecken!


Berufsberatung unterstützt Jugendliche bei der Berufsorientierung während Corona

Seit über einem Jahr gibt es für SchülerInnnen und Absolventen keine Normalität mehr: Kein regulärer Schul-Unterricht, keine Praktika, Auslandsaufenthalte, kaum Freiwilligendienste, keine Messen oder Tage der offenen Tür.

Die Berufsberatung und auch die Schulen beobachten einen zunehmenden Rückzug der Jugendlichen, verbunden mit Ängsten und Lähmungsgefühlen. In den Gesprächen häufen sich Äußerungen zu verschobenen Praktika, ausbleibenden Rückmeldungen zu Bewerbungen oder zurückgezogenen Stellen. „Wir bieten an den Schulen schon seit Monaten Online-Beratungsformate und Berufsorientierungsveranstaltungen an, aber oftmals ist die Resonanz leider gering“, berichtet Claudia Fichtner, stellvertretende Teamleitung des Teams Studien- und Berufsberatung. Ausbildungssuche und Studienplatzbewerbungen werden aufgeschoben, oder sind mit großer Unsicherheit verbunden. Eine Art Schockstarre bis hin zu depressiven Verstimmungen hat sich bei vielen eingestellt.

Dabei sollten die Jugendlichen jetzt aktiv mit ihrer Planung und Berufswahlentscheidung starten, um möglichst zum gewünschten Zeitpunkt in Ausbildung oder Studium starten zu können.

Planen Sie ggf. sinnvolle Überbrückungen oder Alternativen ein, verlegen Sie den Freiwilligendienst nach Deutschland oder jobben Sie, wenn derzeit kein Praktikum im Wunschbereich möglich ist

Claudia Fichtner – Berufsberaterin für Studieninteressierte der Agentur für Arbeit Bonn


„Planen Sie ggf. sinnvolle Überbrückungen oder Alternativen ein, verlegen Sie den Freiwilligendienst nach Deutschland oder jobben Sie, wenn derzeit kein Praktikum im Wunschbereich möglich ist“, rät Fichtner.

Geduld und Durchhaltevermögen sind jetzt gefragt, bis die Impfquoten steigen und die Situation sich entspannt. Im Einzelfall ist zu überlegen, ob es sinnvoll ist, nach Alternativen zu suchen und neue Berufsfelder in Betracht zu ziehen. Grundsätzlich sollten Jugendliche aber erst einmal an ihren Wünschen und Plänen festhalten, und genau recherchieren, welche Möglichkeiten sie haben.

Die Berufsberatung steht dabei u.a. mit verschiedenen Beratungsformaten zur Verfügung. Eine gute Gelegenheit für eine „Rundum-Recherche“ ist zum Beispiel die digitale Hochschulmesse am 20. Mai, bei der unter anderem einen Vortrag zum Thema „Studieren im digitalen Zeitalter (und unter Corona)“ stattfindet.  



Speziell für Studieninteressierte der Uni Bonn gibt es noch eine gute Nachricht: Zwischen den Hochschulen der Region und der Arbeitsagentur findet bereits ein Austausch dazu statt, wie man Studienanfänger auf den Start ins digitale Studium vorbereiten und begleiten kann.

Wir möchten den Jugendlichen die Angst nehmen, in Corona-Zeiten ein Studium zu beginnen. Hier gibt es seitens der Hochschule Unterstützung bei allen aufkommenden Fragen. Dieses Angebot besteht übrigens an allen Hochschulen bundesweit, ist also für alle Studieninteressierten interessant.

Petra Luise Stürmer – Berufsberaterin für Studieninteressierte der Agentur für Arbeit Bonn mit Beteiligung am Austausch zum Thema „Schwierigkeiten beim digitalen Studieneinstieg“

Tipp: Jugendliche sollten unbedingt die Online-Infoveranstaltungen der Hochschulen nutzen. Dort kann man sich jederzeit bequem von zu Hause aus zum Wunschstudium schlau machen.


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Wir unterstützen Sie dabei, die richtige Entscheidung zu treffen.

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