Das duale Studium

Das duale Studium

Berufsberatung Bonn: In einem Dualen Studium kann Theorie und Praxis miteinander verbunden werden. Für viele Studieninteressierte ist das eine interessante Alternative zum reinen Studium. Die Unternehmen suchen leistungsfähige Studierende, das Auswahlverfahren ist umfangreich und die Bewerbungsfrist beginnt meist ein Jahr vor Beginn des Dualen Studiums. Angeboten werden leider nicht alle Studienrichtungen, weit verbreitet ist der Bereich Betriebswirtschaftslehre, Ingenieurstudiengänge und Wirtschaftsinformatik, inzwischen gibt es auch einige Angebote in der Sozialen Arbeit. Es lohnt aber, bei www.ausbildungsplus.de nach den weiteren Möglichkeiten zu suchen.

Wir können Sie bei Interesse an einem Dualen Studium gerne beraten, Ihnen entsprechende Stellenangebote zusenden und die Suche bei Bedarf auch finanziell unterstützen. Ein Tipp ist, sich erst den Ausbildungs- bzw. Praxisbetrieb zu suchen, denn meist haben diese feste Kooperationshochschulen.

In der folgenden Beschreibung finden Sie die beiden Studienmodelle und in der Broschüre Duale Studiengänge in der Region eine Auswahl der Möglichkeiten.

Die jährliche Messe zum Dualen Studium findet voraussichtlich am 11.9.2020 von 11-15 Uhr im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Köln statt. Dort besteht u.a. die Möglichkeit mit Unternehmen und Hochschulen in Kontakt zu treten und sich zu informieren

Akademische Berufsberatung Bonn
Akademische Berufsberatung Bonn

Duales Studium was ist das? 

Unter dem Stichwort „Studium und Praxis“ werden verschiedene Ausbildungs- und Studienformen zusammengefasst.

Allen gemeinsam ist die enge Verzahnung von einem Studium mit praktischer Ausbildung im Betrieb. Es wird eine Vergütung gezahlt. Die beteiligten Hochschulen können staatlich oder privat sein, oft werden Studiengebühren erhoben die gar nicht, teilweise oder ganz von den Betrieben übernommen werden.

Modell 1:

Ausbildungsintegrierendes Studium an Fachhochschulen und Universitäten

Hierbei handelt es sich um ein grundständiges Studium in Verbindung mit einer betrieblichen Ausbildung, wobei Theorie- und Praxiseinheiten von mehrwöchiger oder mehrtägiger Dauer sich abwechseln.

Neben einem Hochschulabschluss (i.d. Regel Bachelor) erhält man (nach einer Abschlussprüfung) einen Berufsabschluss, z.B. als Bankkauffrau/-mann. Meist startet man mit der oft nur 2-jährigen Ausbildung und beginnt im 2. Jahr das Studium, welches i.d.R. 6 Semester dauert. Die Bewerbung erfolgt meist nur bei den Unternehmen. Für das Studium ist ein abgeschlossener Ausbildungsvertrag mit dem Betrieb und die volle Fachhochschulreife (Ausnahme Rheinland-Pfalz), an der Universität meist das Abitur Voraussetzung für die Einschreibung.

Modell 2:

Praxisintegrierendes oder kooperatives Studium an Dualen Hochschulen oder Berufsakademien

Die Studierenden wechseln hierbei im Turnus von jeweils mehrwöchigen
Blöcken zwischen der „Hochschule/Dualer Hochschule“ und dem Unternehmen. Das Studium dauert drei Jahre. Die Bewerbung erfolgt bei den Unternehmen.

Voraussetzung für die Einschreibung an der Hochschule ist die vertragliche Bindung mit einem Unternehmen (Arbeitsvertrag/ Praktikantenvertrag).

Für das Studium an Berufsakademien ist das Abitur oder die komplette Fachhochschulreife Voraussetzungen, an den Dualen Hochschulen das Abitur. Interessentinnen und Interessenten mit der kompletten Fachhochschulreife müssen dort eine Aufnahmeprüfung machen (Delta-Prüfung).

Hochschulpartner im praxisintegrierten Modell sind überwiegend die Dualen Hochschulen (staatl.) in Baden-Württemberg (www.dhbw.de) oder auch  Berufsakademien (BA).

Weitere beteiligte Hochschulen in der Region sind unter anderen: die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (staatl.), die IUBH in Bad Honnef (priv.), die TH Köln (staatl.), die Rheinische Fachhochschule Köln (priv.), die Fachhochschule der Wirtschaft (priv.) in Bergisch-Gladbach, die Europäische Fachhochschule (priv.) in Brühl, die HS Koblenz (staatl.) und die Universität in Siegen (staatl.). 

Eine Auflistung der Möglichkeiten im Rheinland finden Sie auf der Informationsseite der IHK Rheinland.

Bundesweite Möglichkeiten finden Sie über:

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