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Feuerwehrausbildung in Deutschland

Die Feuerwehren in Deutschland – Ausbildungswege und Möglichkeiten

In Deutschland gibt es etwa 100 Berufsfeuerwehren, nahezu 24 000 Freiwillige Feuerwehren und mehrere Hundert Werksfeuerwehren (genau genommen ungefähr 900). Dazu gibt es noch Flughafenfeuerwehren und 300 Betriebsfeuerwehren. Die Bundeswehr unterhält einen zusätzlichen feuerwehrtechnischen Dienst.
Ehrenamtlich beschäftigt waren 2018 knapp 1.338.000 Personen (fast jeder 60. Bürger!) und 2020 ist die Zahl auf 1,1 Mio. Engagierte gesunken. Unter den ehrenamtlich Engagierten gibt es über 260 000 Jugendliche in etwa 18 000 Jugendfeuerwehrgruppen, darunter mehr als 60 000 Mädchen. Im Vergleich dazu gibt es bei der Berufsfeuerwehr 39.068 Beschäftigte. Davon hat jeder im Jahr etwa 80 Einsätze. Dagegen haben Ehrenamtliche etwa einen Einsatz pro Jahr.


Bei der Berufs-) Feuerwehr gibt es drei Laufbahnen: Den mittleren, den gehobenen und den
höheren technischen (Feuerwehr-) Dienst. Dazu gibt es länderrechtliche Unterschiede.

Der mittlere (nicht-) technische Dienst


Der mittlere (nicht-) technische Dienst (Besoldungsverordnung und Einstufung A7 bis A9) beginnt mit dem Brandmeister. Für die jeweiligen Dienstgrade sind Lehrgänge nötig (B1 ,B2 im m.t.D.). Die Ausbildung erfolgt länderspezifisch zwischen 12 bis 24 Monate. Sie besteht aus einem feuerwehrtechnischen und einem rettungsdienstlichen Teil.

B1: Feuerwehrgrundausbildung B2: Laufbahnausbildung. Möglich: Aufstieg zum Oberbrandmeister und Hauptbrandmeister (evtl. noch mit besonderen Aufgaben oder Zulagen versehene Dienstgrade). I.d.R. haben die Bewerber eine (geeignete) technische Erstausbildung.

Der gehobene Dienst


Der gehobene Dienst (erfolgreicher Lehrgang B3) ist in den Besoldungsgruppen A 9 bis A 13
eingestuft. Es beginnt mit dem Anwärter.
Das sind die Amtsbezeichnungen Brandinspektor, Brandoberinspektor, Brandamtmann,
Brandamtsrat und Brandoberamtsrat.
B3: Gruppenführerlehrgang der Feuerwehren.

Der höhere technische (Feuerwehr-) Dienst


Der höhere technische (Feuerwehr-) Dienst geht von A13 bis A16 (und auf Landesebene im Bereich der
Katastrophenbeauftragten von B bis C).
Brandinspektor, Brandrat, Oberbrandrat/Brandoberrat, Branddirektor, leitender
Branddirektor. Der Einstieg erfolgt über das Feuerwehrreferendariat, d.h. als Referendar.
Aufstiege und Laufbahnen etc. legen die Länder fest!


Wichtige Links zur Feuerwehrausbildung

Was muss man grundsätzlich zu dem Berufsthema Feuerwehr wissen? Eine gute Darstellung (Artikel) gibt es im Feuerwehrmagazin

Wichtige Institutionen, Informationen und Hinweise bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe:

Eine weitere gute Darstellung findet sich auf der Seite „Die deutsche Jugendfeuerwehr„:

Material für Gruppen/Ausbildung etc. in der NACHWUCHSFÖRDERUNG


Die Bundeswehr :

Die Bundeswehr hat eine eigene feuerwehrtechnische Ausbildung (Studium)

Bundeswehr : Der Studiengang ist jetzt ein Dualer Studiengang – Sicherheitstechnik!

Zum höheren feuerwehrtechnischen Dienst


Wissenswertes zum Thema Feuerwehr

Blaulicht Magazin


Landesregelungen

Nordrhein-WestphalenLaufbahnverordnung und Beschreibung:

Ausbildung bei der größten Feuerwehrschule Deutschlands:

Rheinland-PfalzAusbildung, Lehrgänge und Stellenbörse etc.


Näheres zu den Zahlen unter:

Weitere Beiträge

Projekt: Talent meets Business

Die Arbeitswelt ganz anders kennenlernen

Das Projekt „Talent meets Business“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9, die einen mittleren Schulabschluss anstreben.

Im Projekt lernen junge Menschen und Unternehmen voneinander. Die Jugendlichen erfahren, welche Stärken sie haben und wie sie diese für ihre Berufswahl gewinnbringend einsetzen und ausbauen können. Sie tauchen „hautnah“ in Berufsbilder, Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten ein, erhalten Einblicke in international operierende Unternehmen und lernen die Vielfalt der Berufsprofile kennen. Im direkten Kontakt erfahren die Jugendlichen, worauf potenzielle Arbeitgeber Wert legen und wie sie sich erfolgreich bewerben. Die Teilnahme an „Talent meets Business“ ist kostenfrei!


So läuft das Projekt ab

„Talent meets Business“ besteht aus mehreren Bausteinen. Zunächst werden die Teilnehmenden zu drei aufeinanderfolgenden Online-Workshops eingeladen. Dabei stehen die folgenden Kernfragen im Fokus:

  • Was macht „Talent“ und „Business“ aus?
  • Wie lerne ich meine eigenen Stärken besser kennen und diese anzuwenden?
  • Wie kann ich mir einen ersten Überblick über Fragen der Berufsorientierung verschaffen?

Während des gesamten Projekts gibt es immer wieder Möglichkeiten zum Austausch zwischen den Teilnehmenden, Auszubildenden und Personalverantwortlichen, bei denen beide Seiten voneinander lernen. Die Jugendlichen bringen dabei gezielt ihre jeweiligen Fähigkeiten ein. Ziel ist es vor allem, dass sie erleben, dass und wie sie ihre Stärken im Berufsalltag einsetzen können.

Im ebenfalls digital durchgeführten Abschlussworkshop treffen die Jugendlichen auf Unternehmensvertreter. Hier steht der Austausch beider Seiten im Fokus: Was wussten die Jugendlichen nicht über die Arbeitswelt? Was wusste das Unternehmen bisher nicht über sie?

Die Termine

Los geht’s mit den drei Online-Workshops, die jeweils dienstags von 16:00 bis etwa 18:30 Uhr stattfinden.

  • 20. April 2021
  • 27. April 2021
  • 04. Mai 2021

Für den 11. Mai ist ein großer Abschluss-Workshop geplant, bei dem alle Mitwirkenden digital zusammenkommen.


Anmeldung

Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich ganz einfach selbst per E-Mail an vorbilderakademie@bildung-und-begabung.de für „Talent meets Business“ anmelden.

Weitere Informationen unter: https://www.schuelerakademien.de/erwachsene/talent-meets-business

Halbjahresbilanz am Ausbildungsmarkt in Bonn/Rhein-Sieg 2020/2021

Agentur für Arbeit Bonn Logo

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit Bonn
Nr. 11 / 2021 – 31. März 2021


Gemeinsame Pressemitteilung der Agentur für Arbeit Bonn, der IHK Bonn/Rhein-Sieg, der Kreishandwerkerschaft Bonn/Rhein-Sieg und der Handwerkskammer zu Köln.

„Auch in der Pandemie die Chancen des Ausbildungsmarktes entdecken“Halbjahresbilanz am Ausbildungsmarkt in Bonn/Rhein-Sieg 2020/2021

Die Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg, die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg (IHK), die Kreishandwerkerschaft Bonn/Rhein-Sieg und die Handwerkskammer zu Köln präsentierten in ihrer gemeinsamen Pressekonferenz am Mittwoch, den 31. März 2021, die Halbjahresbilanz am Ausbildungsmarkt des Berufsberatungsjahres 2020/21 für die Region.

Stefan Krause, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg, sagt: „Damit sich das aktuelle Ausbildungsjahr nicht zum Corona-Jahr entwickelt, steht an dieser Stelle die ganzjährliche Ausbildungsvermittlung im Fokus. Wir richten daher eine ganz klare Botschaft an Bewerber: Komm zu uns, lass Dich professionell beraten und treffe dann Deine Entscheidung. Der Markt bietet Chancen und wir helfen Dir dabei diese zu entdecken!“


Akquise von Ausbildungsstellen

Die Agentur für Arbeit konnte seit Beginn des Berichtsjahr 3.593 Ausbildungsstellen akquirieren. Das sind -468 oder -11,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Zahl gemeldeter Bewerber sank ebenfalls zum Vorjahr um -360 (-9,1 Prozent) auf insgesamt 3.600. Der erneute Rückgang der Bewerber für eine duale Ausbildung liegt im Agenturbezirk unter anderem an dem pandemiebedingten Ausfall von Beratungsterminen an Schulen und Berufsorientierungsmessen.

Seit Beginn des Berichtsjahres sind der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein Sieg die meisten Stellen zu den folgenden Berufsausbildungen gemeldet worden: Kaufmann/-frau im Einzelhandel (290), Kaufmann/-frau Büromanagement (229), Verkäufer/in (175), Medizinische/r Fachangestellter/r (169), Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (151), Elektrotechniker/in Energie-/Gebäudetechnik (106), Handelsfachwirt/in (96), Dipl. Finanzwirt/in (90), Verwaltungsfachangestellte/r – Bundesverwaltung (77) und Fachkraft – Lagerlogistik (73).

Durch die Corona-Pandemie wird der Berufseinstieg vieler junger Menschen erschwert. Für viele Betriebe ist die Berufsausbildung ein wichtiges Instrument, um ihren Bedarf an Fachkräften zu decken. Ziel ist es nun, negative Auswirkungen am Ausbildungsmarkt so weit wie möglich und damit einhergehend einen weiteren Fachkräftemangel zu verhindern. Betriebe sollten gerade jetzt ausbilden, dadurch morgen Fachkräfte im Betrieb sichern und gleichzeitig soziale Verantwortung übernehmen. Noch nie waren die Chancen und die (finanzielle) Unterstützung so groß wie jetzt.

Jürgen Hindenberg, Geschäftsführer Berufsbildung und Fachkräftesicherung der IHK Bonn/Rhein-Sieg ergänzt hierzu : „Bei der IHK sind zum 31. März 2021 535 neue Ausbildungsverhältnisse eingetragen. Das sind 13 Prozent weniger als letztes Jahr. Während im Dienstleistungsbereich die Zahlen stark zurückgingen (minus 16 Prozent), steht der Industriebereich mit nur drei Verträgen weniger in der Pandemie-Zeit sogar da wie ein Fels in der Brandung. Leider ist im Moment nicht ab-zusehen, dass Handel, Gastronomie, Tourismus oder die Veranstaltungs-branche wieder direkt durchstarten können – dies liegt nicht an dem mangelnden Angebot an Ausbildungsplätzen, sondern an der fehlenden Wert-schätzung dieser Branchen in der Pandemie. Bei Beendigung des Lock-downs sind aber im Handel, im Reiseverkehr und in den Restaurants die größten Bedarfe, Fachkräfte zu beschäftigen, jetzt schon erkennbar.“

Nicht alle Branchen gehen geschwächt aus der Krise heraus. Trotz der Covid-19-Pandemie sind im Handwerk viele Lehrstellen zu besetzen und die Zahl steigt noch einmal deutlich nach Ende des Lockdowns. „In der Corona-Krise hat sich wieder gezeigt: Das Handwerk bietet krisensichere Arbeitsplätze,“ sagt Oliver Krämer, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bonn/Rhein-Sieg.

Dr. Markus Th. Eickhoff, Leiter der Bonner Geschäftsstelle der Handwerkskammer zu Köln, ergänzt, „dass bei den Handwerksbetrieben in der Region der Kopf nicht in den Sand gesteckt wird, sondern seit Beginn der Pandemie nur nach vorn geschaut wird: Trotz Corona sind im Handwerk viele Lehrstellen zu besetzen“, so Eickhoff und fügt hinzu: „Die Anzahl der Betriebe, die Ausbildungsplätze anbieten, wird nach Ende des Lockdowns noch einmal deutlich steigen.“

Aktuell haben wir kammerweit mehr als 670 offene Ausbildungsstellen im Handwerk, in der Region Bonn Rhein/Sieg sind es gut 120. Die meisten davon als Elektroniker/-in (18 Plätze), Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwerk (17) sowie Dachdecker/-in und Metallbauer/-in (jeweils 8). Selbst in besonders beliebten Berufen wie Kraftfahrzeugmechatroniker/-in (7) und Kaufleute für Büromanagement (6) sind noch Lehrstellen zu haben.

Weiterhin informieren die Kooperationspartner zu den Herausforderungen, die den Ausbildungsmarkt der Region prägen. Viele strukturelle Veränderungen hat die Pandemie verstärkt. Die Einschränkungen verunsicherten sowohl Bewerberinnen und Bewerber als auch Unternehmen, die das Ende ihrer wirtschaftlichen Krise nicht absehen können. Auch wird die Neigung der jungen Menschen verstärkt einen höheren Schulabschluss anzustreben oder direkt in ein Studium einzusteigen. Der höchste Anteil an Schulabgängern besitzt eine Hochschulzugangsberechtigung. Hinzu kommt, dass die Region Bonn/Rhein-Sieg ein starker Studienstandort ist. Nach Einschätzung der Agentur für Arbeit werden ca. 9500 Schüler die allgemeinbildenden Schulen im Jahr 2021 verlassen. Damit steigt die Anzahl der Schulabsolventen wieder leicht an. Der Anteil der Studienberechtigten liegt bei 52,3 %. Dies ist nach wie vor der höchste Wert in Nordrhein-Westfalen (44,5%). Andererseits geht die Zahl der dual ausgebildeten Fachkräfte seit Jahren zurück.

Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt war auch schon vor der Pandemie angespannt und durch Passungsprobleme gekennzeichnet. Sowohl das Angebot an Ausbildungsplätzen als auch die Nachfrage nach Lehrstellen waren leicht rückläufig. Hinzu kommt, dass ein Teil der Ausbildungsverträge vorzeitig, d.h. vor Abschluss der Ausbildung, meist unternehmerseitig gelöst oder von den Auszubildenden nicht angetreten wird. Das lässt die Sorgen auf einen künftigen Fachkräftemangel steigen.

Stefan Krause zieht aufgrund der Statistiken insgesamt eine kritische Zwischenbilanz. „Wir haben ein fast ausgeglichenes Verhältnis von Bewerbern und Ausbildungsstellen. Jedoch ist durch die pandemiebedingten Matchingprobleme, also der persönliche Abgleich zwischen den Interessenten und den Betrieben, keine Stellenbesetzung garantiert. Seit Jahren stellen wir einen bislang eher moderaten Rückgang sowohl der Bewerber als auch der Ausbildungsstellen fest. Diese Entwicklung hat sich pandemiebedingt weiter verschärft. In der jetzigen Ausgangslage starten wir mit einem ausgewogenen Ergebnis in das erste Ausbildungsquartal 2021.“


Offene Ausbildungsstellen und unversorgte Bewerber

Die Bilanz seit Beginn des Berichtsjahres zeigt, dass auf 2.294 unversorgte Bewerber 2.340 offene Stellen kommen. Das bedeutet eine Relation von 1 unversorgten Bewerber zu 1,02 unbesetzten Stellen. Zum Vorjahr fiel die Anzahl der unversorgten Bewerber um -9,2 Prozent und die Anzahl der unbesetzten Ausbildungsstellen um -17,7 Prozent.

Jürgen Hindenberg: „Daraus leitet sich ab, dass nicht unerhebliche Wachstumspotenziale in diesem Ausbildungsjahr möglich sind. Auch wenn wir im Zuständigkeitsbereich der IHK von einem Rückgang von 8 Prozent ausgehen, erscheint es absehbar, dass bei dem ausgeglichenen Verhältnis von Ausbildungsangebot und -nachfrage bei der Agentur für Arbeit zumindest rein rechnerisch jedem Ausbildungssuchenden auch in diesem Jahr ein Angebot auf Ausbildung oder Beschäftigung gemacht werden kann.“

„Das gemeinsame Ziel ist weiterhin, jedem motivierten Jugendlichen, der bei der Berufsberatung gemeldet ist, einen Berufseinstieg zu ermöglichen. Im Kampf gegen den Fachkräftemangel ist Ausbildung das beste Mittel.“ Darin stimmten die Kooperationspartner am Ausbildungsmarkt erneut überein.

„Gerade in Krisenzeiten ist die Ausbildung von Fachkräften wichtig. Wir sollten dabei nicht vergessen, dass noch die Hälfte des Ausbildungsjahres vor uns liegt. Der Ausbildungsmarkt bietet noch vielfältige Chancen für Berufseinsteiger,“ sagt Oliver Krämer. Hierzu ergänzt Ralf Steinhauer, Leiter der Berufsberatung der Agentur für Arbeit: „Mit der verbleibenden Zeit bestehen noch viele Möglichkeiten die Situation am Ausbildungsmarkt positiv zu beeinflussen. Dabei ist es gerade jetzt wichtig gut orientiert und beraten zu sein. Dies gilt sowohl für angehende Auszubildende als auch für die Ausbilder*innen. Die Agentur für Arbeit sichert den Ausbildungserfolg durch unterstützende Förderung ab. Schon am 1.04.2021 geht mit der AsAFlex ein neues Förderinstrument an den Start. Es verbindet Ausbildungsvorbereitung und ausbildungsbegleitende Hilfen. Also: Kontakt mit der Agentur aufnehmen; gut informieren, sicher entscheiden und gut in die Ausbildung starten!“


Ausblick 2021

Für eine positive Entwicklung am Ausbildungsmarkt „begrüßen wir die Initiative der Bundesregierung zur Verdoppelung der Ausbildungsprämie. Hierzu müssen jedoch auf Bundesebene zeitnah Entscheidungen getroffen werden. Die Unternehmen könnten nämlich in Voraussicht auf kommende Dinge eher Ausbildungsplätze nicht besetzen, weil sie auf eine Prämie hoffen und dadurch unnötige Verzögerungen schaffen. Darüber hinaus fordert die IHK die Bundesregierung auf, bei den bestehenden Vermittlungsprogrammen wie z.B. Passgenaue Besetzung für das laufende Kalenderjahr die Vorgaben der De-minimis-Bescheinigung aufzuheben, so dass eine Vermittlung flächendeckend über alle Betriebe möglich ist,“ sagt Jürgen Hindenberg.

Aufgrund des Distanzunterrichtes fehlt es an niederschwelligen und/oder persönlichen Angeboten zur Kontaktaufnahme mit den Schülerinnen und Schülern bei der Suche nach dem passenden Ausbildungsplatz. Für den Übergang, bis wieder eine persönliche Beratung möglich ist, wird daher weiterhin auf digitale Angebote gesetzt. Beispielsweise im Handwerk kann auch die Azubi-App genutzt werden. Hier heißt es dann „Das Handwerk wartet auf Dich: Mach Dein Talent zu Deiner Berufung“, so Oliver Krämer.

Auch die Handwerksammer zu Köln bietet gezielt digitale Angebote um die Traumlehrstelle zu finden. „Unsere Karrierewerkstatt ist über alle Kanäle erreichbar – einzelfallbezogen im persönlichen Gespräch, ansonsten über Telefon, per E-Mail, via Videochat und sogar mittels WhatsApp“, sagt Dr. Markus Th. Eickhoff, Leiter der Geschäftsstelle Bonn der Handwerkskammer zu Köln. Zwischen dem 19.4. und dem 19.5.2021 treffen sich zudem Betriebe und Bewerber in der HWK-Matchboxx für ein digitales Azubi-Speeddating. Oliver Krämer ergänzt hierzu „Eine Ausbildung im Handwerk ist cool: Hier wird Inspiration gefunden, Innovation gelebt und Wissen geteilt.“

Ein besonderer Fokus wird im weiteren Verlauf des Jahres aber nicht nur auf neu entstehende- sondern auch bereits bestehende Ausbildungsverhältnisse gelegt, um diese abzusichern und zu begleiten.

Für Fragen und Anliegen rund um die Berufswahl steht die Berufsberatung weiterhin auf unserer Homepage der Berufsberatung unter: https://berufsberatung-bonn.de/ oder auch telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung.

Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen können ihre Ausbildungsstellen telefonisch unter 0800 / 4-5555-20 melden.


Weitere Beiträge

Die Woche der Ausbildung 2021 in Bonn und Rhein-Sieg

Vom 15. bis 19. März dreht sich in der Berufsberatung Bonn und Rhein-Sieg alles um die Woche der Ausbildung. Wir wollen Jugendliche aus Bonn und dem Rhein-Sieg Kreis für die duale Berufsausbildung begeistern und dabei helfen, die richtige Berufswahl zu treffen und eine passende Ausbildungsstelle zu finden. Dafür stehen wir in der Woche der Ausbildung verstärkt für telefonische Beratungsgespräche zur Verfügung.

Die Beratungsteams aus Bonn, Siegburg und der akademischen Berufsberatung
stehen interessierten Jugendlichen über unsere Hotlines für telefonische Beratungsgespräche zur Verfügung.

Berufsberatung

Bei uns sind derzeit 2.379 offene Ausbildungsstellen in 191 Berufen für die Region Bonn und Rhein-Sieg gemeldet.
Hier haben wir dir eine Übersicht zusammengestellt.

Wir freuen uns auf viele Anrufe von interessierten Jugendlichen


Unsere Hotlines für Jugendliche aus Bonn und Rhein-Sieg

0228 924 8000für Bonn und den linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis
02241 300 800für den rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis
0228 924 4020für alle Jugendlichen mit Hochschulzugangsberechtigung
Wir stehen von Montag bis Donnerstag von 9 bis 17 Uhr und am Freitag von 9 bis 12 Uhr bereit.

Unsere Highlights

Ausbildung in der Pflege

Nicht erst seit der Coronavirus-Pandemie wissen wir, wie wichtig Pflegefachkräfte für unser Land sind und wie sehr sie gebraucht werden.

Wer eine Ausbildung in der Pflege beginnt, ergreift einen Beruf mit Perspektive. Das gilt heute mehr denn je. Denn die neue generalistische Pflegeausbildung eröffnet zusätzliche Qualifizierungs- und Karrierewege – für die berufliche Ausbildung ebenso wie für das Pflegestudium. Auszubildende werden befähigt, Menschen aller Altersstufen in allen Versorgungsbereichen zu pflegen. Im Rahmen der Woche der Ausbildung haben wir viele Informationen zur Pflegeausbildung in der Region Bonn und Rhein-Sieg zusammengestellt.


Pflegeschulen in Bonn und Rhein-Sieg auf einen Blick


! Infoveranstaltung !

Keine Veranstaltung gefunden

Ausbildung in Teilzeit

Im Rahmen der Woche der Ausbildung vom 15. bis 19. März 2021 geht es unter anderem auch um die Möglichkeiten von Berufsausbildung in Teilzeit.

Die duale Ausbildung in Teilzeitform ist eine besondere Chance für Frauen und Männer, die wegen familiärer Aufgaben bisher keinen Beruf erlernen konnten aber die Weichen für eine berufliche Zukunft als Fachkraft stellen möchten, aber nicht nur Eltern und Pflegende sind angesprochen. Durch eine Gesetzesänderung in 2020 steht die duale Berufsausbildung in Teilzeit auch Personen offen, die aufgrund anderer persönlicher Gründe keine Vollzeit Ausbildung machen können/wollen.


Weitere Informationen zur Teilzeitausbildung haben wir in dieser Broschüre zusamengestellt.



Bild für Bild zum Beruf – BERUFE Entdecker

Du bist ist auf der Suche nach einem passenden Ausbildungsberuf? Mit dem BERUFE Entdecker kannst du deine beruflichen Interessen herausfinden und deinem Ziel Schritt für Schritt näher kommen. Finde heraus, wie die Anwendung funktioniert.

Spielerisch und interaktiv hilft der BERUFE Entdecker dir bei der beruflichen Erstorientierung – auf PC, Smartphone oder Tablet. Mithilfe von Bildern kannst du einen ersten Einblick in die Berufswelt erhalten. Dazu bewertest du verschiedene Bilder aus hunderten Ausbildungsberufen mit „gefällt mir“ oder „gefällt mir nicht“. Auf diese Weise entdeckst du nach und nach neue Arbeitsbereiche, Tätigkeiten und Berufe.

Und so geht’s:

Auf der Startseite kannst du angeben, wie weit du bereits mit deiner beruflichen Orientierung bist. Auf die Frage „Was willst du werden?“ stehen folgende drei Antworten zur Auswahl:

  • Ich habe noch keine Ahnung.
  • Ich weiß, in welchen Arbeitsbereich ich möchte.
  • Ich habe schon einen Berufswunsch.

Hast du die erste Antwortmöglichkeit angeklickt, so bewertet es zunächst spontan eine Folge verschiedener Berufsfotos.

Dieser Auswahl entsprechend werden dir nun Arbeitsbereiche vorgestellt, z.B. „Auto und Straßenverkehr“ oder „Tourismus und Freizeitwirtschaft“. Diese kannst du nun genauer unter die Lupe nehmen, indem du verschiedene typische Tätigkeiten bewertet.

Im Anschluss werden dir Berufe genannt, die zu dir passen könnten. Wenn du mehr zu einzelnen Berufen erfahren möchte, kannst du dich ausführlich informieren: Du kannst Statements von Auszubildenden sowie eine Berufsbeschreibung lesen, die wichtigsten Tätigkeiten kennenlernen oder im „Job Checker“ Fakten zur Ausbildung einholen.

Die Berufe, die dir am besten gefallen, übernimmst du schließlich in eine Ergebnisliste. Die Liste kannst du z.B. in ausgedruckter Form zur Berufsberatung mitnehmen oder mit deinen Freunden teilen.

Berufsberatung Bonn und Rhein-Sieg

Teile deine Ergebnisse mit der Berufsberatung und vereinbare einen Termin uns. Wir überlegen gemeinsam wie es weitergehen kann. Hier kannst du uns eine Nachricht schreiben oder einen Termin vereinbaen. Kontakt zur Berufsberatung

Hier gehts zum Berufe Entdecker der Agentur für Arbeit